
Geboren 1948 in Samedan/GR, Schweiz. Vater von zwei erwachsenen Töchtern.
Nach den obligatorischen Schulen absolvierte er eine kaufmännische Lehre und holte die Matura in Zürich nach. Nach Sprachaufenthalt in Spanien Studium der Medizin als Werkstudent an der Universität Zürich Medizin. Dissertation zum Thema „Hämodynamische Veränderungen beim Schwerverbrannten Patienten“. Assistenzzeit in verschiedenen Kliniken der Schweiz.
Verschiedene weiterbildende Kurse u.a. für das IKRK als medizinischer Delegierter, und für das WHO als Berater für einige Infektikonskrankheiten (Cholera, Meningitis, hämorrhagische Fieber (Ebola und Marburg) und andere gefährliche übertragbare Krankheiten. Mehrere Weiterbildungskurse des SKH (Katastrophenhilfe Korps der DEZA (Schweizerisches Departement des Äusseren).
Seit 1981 bis 2005 eigene Praxis für Allgemeine Medizin in Samedan (Engadin), Graubünden/Schweiz. Seit 1979 mehrmals jährlich Missionen für IKRK, DEZA und WHO. Absolvierung sämtlicher Weiterbildungskurse für Allgemeine Medizin gemäss entsprechenden Gesetzen.
Auslandeinsätze
Neben der eigenen Praxis mehrmals jährlich Einsätze für:
Das IKRK: Bürgerkriege und innere Konflikte in Sudan/Eritrea, Nicaragua, Uganda, Rwanda, Burundi, Senegal, Yemen, Jordanien und Iraq), Mauritania, Tajikistan, Albanien, Vorsitzender der gemischten medizinischen Kommission gemäss Genfer Konvention für den Austausch der Kriegsgefangenen zwischen Irak und Iran.
WHO: Epidemien von Durchfall-Erkrankungen und Cholera (Prevention and Control, Case management, Water Treatment, Sanitation): Guinea Bissau zweimal, Cabo Verde, Mozambique, Tanzania/Zanzibar, Uzbekistan, Malawi und São Tomé) 2005 Angola Epidemie von Hämorrhagischem Fieber Marburg (Ebola).
SKH/DEZA: Einsatzleiter für die Opfer der Wirbelsturmkatastrophe Mitch in Honduras und
Nicaragua
SRK Schweizerisches Rotes Kreuz: Experte für eine Wiederaufbauprojekte eines Spitals in Bosnien

Muttersprachen: Rätoromanisch, Deutsch und Italienisch
Sonstige Sprachen: Französisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch
São Tomé und Príncipe
Seit 2001 eigene Projekte in São Tomé und Príncipe, für die er selbst die Finanzierung besorgt, selbständig konzipiert und ausführt.
Dr. Gian L. Meyer bezieht keinerlei Lohn oder Entschädigungen für seine Arbeit weder von der eigenen Stiftung noch von anderen nichtstaatlichen Organisationen
Dr. Gian L. Meyer zu Gast bei Aeschbacher

