In der Siedlung von Mato Cana wohnen sehr viel Abkömmlinge aus Cabo Verde, wo ein recht guter Gemeinschaftsgeist herrscht. Die Bevölkerung wünsche sich dringend einen Kindergarten, damit die Mütter täglich etwas auf dem Feld mitarbeiten konnten. Sie waren bereit, für jedes betreute Kind einen kleinen Beitrag für den Lohn der beiden Betreuerinnen zu bezahlen. Ein Freund aus dem Engadin bezahlte die Möbel und die Stiftung Waldhaus am See
bezahlte den Umbau des alten Magazins. Es wurde auch eine einfache Schulküche gebaut wohin das PAM (Programm Alimentaire Mondial) regelmässig Lebensmittel liefert. Auch 7 Jahre nach der Einweihung ist der Kindergarten immer noch in sehr gutem Zustand.
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Reboque ist ein armes, stark bevölkertes Quartier, wo es besonders viele kleinen Kinder hat. Der Kindergarten wird daher intensiv genutzt und zeigte starke Zerfallerscheinungen. Hier wurde ich gebeten einzugreifen. Mit bescheidenen Mitteln konnte der Verputz der Mauer ausgebessert werden und das ganze Gebäude frisch gestrichen werden. Die Kinderbetreuerinnen und die Kinder selbst bemalten dann die Wände.
Der Kindergarten steht in einem grossen Garten, wo nachts immer wieder die Lausbuben der Umgebungen eindrangen und die Spielanlagen zerstörten. Jetzt wurde die Umzäunung erneuert um die Anlage zu schützen.
Die Kinder aller Schulen des Landes tragen Schuluniformen, welche das Haushaltsbudget der kinderreichen Familien belastet. Dennoch hat man beschlossen an dieser einheitlichen Bekleidung festzuhalten.
250 Kinder der Umgebung besuchen in Reboque den Kindergarten. Sie erhalten einmal täglich mittags eine warme Mahlzeit, welche in der Ende 2006 eröffneten Schulküche zubereitet wir.

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Im Dezember/Januar wurde beim Kindergarten von Reboque, der anfangs Jahr total renoviert worden war, noch eine neue Schulküche mit einem Verbindungsdach zum Schulgebäude gebaut. Hier erhalten jetzt täglich 250 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren täglich eine warme Mahlzeit.
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Im Januar wurde auf Monte Café eine öffentliche Toiletten- und Duschanlagen gebaut. In dieser Kaffe- und Kakaoplantage wohnen besonders viele Nachkommen von Immigranten aus Cabo Verde, was ganz offensichtlich ist, denn der Ort ist aufgeräumter und sauberer als was man sonst gewohnt ist. Hier habe ich für knapp 3000 Franken ein gutes Gemeinschaftswerk geschaffen, wo ich das Material bezahlt habe und die Einwohner (oder zumindest einige davon) in Fronarbeit mit Arbeitskraft zum gelingen des Werkes beigetragen haben. Leider hat die Feuchtigkeit des Klimas schon wieder an Wänden genagt, sodass ich demnächst die Wände mit Plättchen überziehen werde, damit die Sanierung auch ansehnlich bleibt.
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